ALZEYER Wochenblatt vom 3.12.1998

Schnabi und Zähnchen

Kindermusical im Gerry Jansen-Theater

ALZEY (ua) - Einem sich im Dreck suhlendes Schwein, die hinterlistigen Katze, dem ravigen Techno-Rabbit, einem mafia-mäßigen  Wiesel,  der vom Bauer enttäuschten Kuh und dem liebenswerten Schaf Flauschi begegnen der kleine Drache Schnabababaratz und seine Freundin Maus Zähnchen auf der Suche nach Feuer.
Auch wenn Feuer etwas Gefährliches und für (Drachen-) Kinder noch nicht geeignet ist,  braucht   Schnabi, wie Zähnchen ihren Freund nennt, das doch, um seinen Vulkan wieder anzünden zu können.

Feuer erst im Alter

Denn Drachen können erst im Alter von 350 Jahren, dann, wenn sie erwachsen werden, Feuer spucken. Und Schnabababaratz ist erst 349 Jahre alt.   Frierend suchen er und Zähnchen nach dem Feuer, das sie erst nach vielen vielen Abenteuern zum Schluß des Kindermusicals doch nicht finden.

Aber es gibt ja noch andere Möglichkeiten,  dem  Vulkan wieder Feuer zu geben...


In dem von Gerry Jansen geschriebenen Kindermusical haben alle Zuschauer, egal ob klein oder groß, viel Spaß und Spannung. Unter der Regie von Beate Rummel  erleben  Schnabababaratz und Zähnchen viele Abenteuer und machen so ihre Erfahrungen.
Kindgerecht geschrieben  und inszeniert, die Kinder mit in das Geschehen einbezogen...

Bühnen-Maus

Seine Begleiterin, die Maus Zähnchen, ist Gerdy Bormet, die zum ersten Mal auf der Bühne steht. Doch im Gerry Jansen-Theater ist sie „Insider".
Oftmals schon übernahm sie die Regieassistenz,  auch in dem derzeit mit großem Erfolg aufgeführten   Erwachsenenstück „Hurra ein Mädchen".
Mit ihren klangvollen Flöteneinlagen, wobei sie Kinderlieder  einfühlsam interpretiert, begeisterte  sie  nicht  nur  die kleinen Besucher.

Beate Rummel hat neben der Regie auch noch drei kleine Rollen. Sie spielt das schmutzige Schwein, das sich in seinem Dreck ach so wohl fühlt,  die gutmütige Kuh, die Schnabi  und  Zähnchen  vor  dem  Verhungern  rettet  und schließlich das liebe Schaf, mit dem die beiden Freundschaft schließen. Ganz  anders  Tanja  Götemann:  zuerst die hinterlistige Katze, die nur darauf aus ist,  Zähnchen zu fressen.  In zwei anderen Rollen spielt sie den  ravigen  Techno-Hasen, der Feuer im Bauch hat und das geldgierige Wiesel Luigi, das  den  kleinen  Drachen übers Ohr haut.

Wie alle Abenteuer enden, können die Menschen von 4 bis 444 Jahren jeden Freitag und Samstag bis zum 19. Dezember um 15 Uhr im Gerry Jansen-Theater live erleben.


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