Hurra, ein Mädchen

Eine nervenaufreibende Komödie über das Leid der Männer von Gerry Jansen

Das altbekannte Lied: Mann wird Vater einer Tochter. Mann lässt Nerven ob dem Geschrei des kleinen, jammernden, kreischenden Säuglings und kriegt als Belohnung dafür Breifontänen auf Hemd und Anzug gespuckt.

Mann lässt Unsummen von Geld seit dem Gezeter der pubertierenden Tochter über stählerne Zahnklammern und Akne, astronomische Ausgaben für Zahnarztrechnungen, Schminke und unwirksame Aknemittel folgen. 
Und wenn endlich der ersehnte Zeitpunkt gekommen ist, da Mann stolz seiner Tochter in die betörenden Augen sieht und feststellt, dass aus der Raupe ein Schmetterling wurde, dann kommt immer irgendein junger Schnösel und schnappt dem bemitleidenswerten Vater seine Tochter brutal weg.

Und nur um den Vater noch zusätzlich zu demütigen, wird er noch schnell zum Opa gemacht. 

Da bleibt dem werdenden Großvater doch nur eine Hoffnung: Hoffentlich wird es ein Mädchen. 

Denn dann erst wird der Schwiegersohn richtig verstehen was es heißt, eine Tochter zu haben. 

Tantalusqualen, Eifersucht, Midlife-Crisis, aber auch Stolz und jede Menge Liebe zwischen Tochter und Vater sind die Ingredienzen für dieses Stück. 

Und vielleicht rufen auch Sie, lieber Leser, in freudigem Leichtsinn schon bald laut heraus: Hurra, ein Mädchen!

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