Mama
ist die Beste
Eine
matriacharliche Komödie von GerryJanscn
Dieser
Meinung sind offenbar auch die beiden Brüder Kunibert und Götz.
Deren Mutter, Yphigenie zu Keifenstein, müht sich trefflich ihren Söhnen eine
erstklassige, liebevolle Erziehung angedeihen zu lassen. Götz, das Nesthäkchen,
dankt es seiner Mutter auf lobenswerteste Art und Weise.
Er entspricht dem aus mütterlicher Weitsicht geborenen Wunsch, Pfarrer zu
werden.
So lebt er nach festen klerikalen Regeln im theologischen Stift und kann seine
innig geliebte Mutter nur noch in den Ferien besuchen.
Kunibert ist im Gegensatz dazu schon eher so etwas wie das schwarze Schaf der
Familie.
Er ist ein Hedonist, bei dem es nicht all zu vieler weltlicher Reize bedarf, um
ihn auf die sündige Seite zu locken.
Nichtsdestotrotz neidet Kunibert seinem Bruder ein wenig die bevorzugte
Stellung als Mamas Lieblingssohn.
Hat letzterer nicht auch noch, wie um in den
Olymp der vorbildlichsten Söhne aufsteigen zu wollen, auch noch das hübsche
französische Dienstmädchen Babette für seine Mutter organisiert, für deren
Gehalt er selbstlos aufkommt.
Da steht Kunibert nicht unerwartet auf verlorenem
Posten, bei dem Versuch, seine Mutter für seine neueste Eroberung, die
reizvolle Sängerin Lydia zu begeistern.
Lydia wiederum findet an Kuniberts
ödipalen Anwandlungen keine große Freude.
Aber nun geht die Geschichte erst so
richtig los.
Tja,
und das alles ein klein bisschen anders ist, als es auf den ersten
oberflächlichen Blick erscheinen mag, erfahren Sie, lieber Zuschauer, in dieser
matriarchalischen Komödie auf zwerchfellmassakrierende Art und Weise.