"Wer
glaubt schon an Gespenster?"
Rudolf
Ramsch, eines himmlischen Irrtums wegen zu früh von seinem irdischen Dasein abberufen,
hat ein Problem.
Seine guten und seine schlechten Taten haben sich egalisiert.
Mit anderen Worten: Er darf weder
in den Himmel noch in die Hölle.
Also wird sein Astralleib auf die Erde zurückgesandt.
Achtundvierzig Stunden bleiben ihm, eine schier unlösbare Aufgabe zu
bewältigen, damit sich ihm die Himmelspforten doch noch öffnen:
Er muß seinen Bruder Hardy davon abhalten, seinem Leben auf Erden ein Ende zu
setzen.
Letzterem ist die Freundin davongelaufen;
ein Verlust, der ihn in tiefe Depressionen gestürzt hat.
Der Hausmeister, Kapitän Claas Claasen, unterstützt Hardys Versuche, aus dem
Leben zu scheiden.
Schließlich würde er gerne in dessen Wohnung ziehen.
Rudolf sieht die einzige Möglichkeit seinen Bruder am Dahinscheiden zu hindern,
wenn es gelingt, diesen mit einer Frau zu verkuppeln, die ihn seine Exverlobte
vergessen läßt.
Das Callgirl Lulu Lala scheint ihm für diese Aufgabe geradezu prädestiniert.
Doch gibt es da auch noch eine liebende Mutter, die sich um das Wohlergehen
ihres Sohnes Hardy sorgt und ihn mit einer Urlaubsbekanntschaft aus dem
Berchtesgardener Land zu vermitteln sucht.
Elisabeth, kurz Lilli, Pfnürr, nimmt die Herausforderung an.
Und bald schon fechten Lulu und Lilli einen harten Kampf.
Weibliche Raffinesse und Abgeklärtheit auf der einen, bajuwarisch-teutonischer
Charme und Naivität auf der anderen Seite.
Und zwischen all dem müht sich ein Geist namens Rudolf mit allen ihm zur
Verfügung stehenden Mitteln, dem Sog der Hölle zu entgehen und doch noch die
Pforten ins Himmelreich aufzustoßen.